Hendrik Silken beerbt Lasse Becker

In Schauenburg bei Kassel fand am Wochenende vom 14.-15.11.09 der 53. Landeskongress
der Jungen Liberalen Hessen (JuLis) statt.

Die wichtigsten Tagesordnungspunkte des Kongresses waren die Neuwahl eines Vorstandes
und die Beratung des Leitantrages zur Familienpolitik.
Der langjährige Vorsitzende Lasse Becker trat aus beruflichen Gründen
nicht mehr zur Wahl an. Der Kongress wählte Hendrik Silken (24,
Main-Kinzig-Kreis) mit 83% zu seinem Nachfolger.

Der BWL-Student aus Gelnhausen will in der Verbandsarbeit .
für Bewegung sorgen. Durch Feedback- und Evaluationsprogramme soll die.
Arbeit des Vorstandes
transparenter werden. Um der Modernität, für die die JuLis einstehen,
gerecht zu werden, möchte der neue Vorsitzende verstärkt Frauen zur
Verbandsarbeit motivieren.
„Die Jungen Liberalen sind mit den Themenfeldern Bürgerrechte,
Wirtschaftspolitik und Bildung stark für die Kommunalwahl im Jahr 2011
aufgestellt. Nach dieser Wahl sollten mehr junge Vertreter in den
kommunalen Parlamenten sich für die Generationengerechtigkeit und die
Interessen der jungen Menschen einsetzen“, so Silken.
Zur Unterstützung des neuen Vorsitzenden wählten die Delegierten die
vier Stellvertreter Mona Model für Programmatik (26,
Hochtaunus-Kreis), Anne Schliep für Organisation (24, Wiesbaden),
Elias Knell für Pressearbeit (21, Waldeck-Frankenberg) und Mark
Matthies für Finanzen (23, Fulda). Vervollständigt wird der Vorstand
von den sechs Beisitzern Daniel Sachs (20, Frankfurt), Marcella
Matthes (26, Groß-Gerau), Kirill Steinert (26, Marburg-Biedenkopf),
Max Grotepaß (22, Werra-Meißner), Konrad Greilich (19, Gießen) und
Bettina Trautmann (21, Main-Kinzig-Kreis).

Pressemitteilung JuLis Wetterau

Zivilcourage auch 20 Jahre nach dem Mauerfall

Die Jungen Liberalen Wetterau, die zusammen mit den JuLis Hessen die
Gegenkundgebung unterstützten, zeigten sich sehr erfreut über die erfolgreiche
Blockade der NPD-Demonstration am Samstag in Friedberg.
„Vor genau 20 Jahren haben sich in Berlin Menschen versammelt und trotz
Androhung staatlicher Sanktionen die Mauer gemeinsam zu Fall gebracht. Die
gleiche Zivilcourage bewiesen hunderte Menschen bei der Kundgebung in
Friedberg, als sie sich weigerten die Marschroute für die selbst ernannte
„National-Sozialist(isch)en-Partei – NPD – frei zu machen,“ stellte der
Vorsitzende der Wetterauer Jungliberalen Kai König fest.
Gleichzeitig begrüßte König auch das Handeln der Polizei vor Ort: „Die Situation
war für die Polizei alles andere als einfach. Schließlich musste der Einsatzleiter
einerseits dem formellen Demonstrationsrecht der NPD Geltung verschaffen,
andererseits aber auch darauf achten, dass die friedlichen
Kundgebungsteilnehmer nicht gefährdet werden. Mit der Umleitung der
Demonstrationsroute über Nebenstraßen hat die Polizei diesen Spagat in
meinen Augen gut gelöst.
Dass einzelne unbelehrbare Gewaltaktivisten von der Polizei festgenommen
wurden und für ihr Handeln zur Verantwortung gezogen werden ist
selbstverständlich.
Im Gegensatz dazu jedoch, ist die Keule des Strafrechts gänzlich fehl am Platze,
wenn sie bei Menschen angewendet werden soll, die mit friedlichen Mitteln
verhindert haben, dass Rechtsextremisten wie vor 60 Jahren durch Friedbergs
Hauptschlagader marschieren,“ ergänzt König abschließend.